AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) des Fasteninstituts Behm

Wittstocker Str. 20, 16837 Flecken-Zechlin

 

§ 1 – Anmeldung zu Fastenseminaren, Vertrag

Jede/r, der die gesundheitlichen Voraussetzungen für die Teilnahme erfüllt (siehe § 3), kann sich für die Fasten-Seminare des Fastenkollegs Flecken-Zechlin anmelden. Das Mindestalter für die Teilnahme an Seminaren ist 18 Jahre. Die Anmeldung für Seminare muss schriftlich über die Webseite oder per Email erfolgen und ist verbindlich. Der Vertrag kommt durch unsere schriftliche oder per Email vorgenommene Teilnehmerbestätigung zustande. Eine Anzahlung in Höhe von 200,00 EUR sollte innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der Teilnehmerbestätigung erfolgen. Die vollständige Seminargebühr muss vierzehn Tage vor Beginn des Seminars eingegangen sein, ansonsten kann der Platz an eine/n Teilnehmer/in aus der Warteliste vergeben werden.
Die Seminargebühr muss bei Seminarbeginn vollständig bezahlt sein.
Der Umfang der vertraglichen Leistung und die Höhe der Vergütung ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung des jeweiligen Angebots sowie aus der schriftlichen Teilnehmerbestätigung. Bei Abweichungen zwischen den Angaben des Angebots und der Teilnehmerbestätigung gelten die Angaben der Teilnehmerbestätigung. Durch die/den Teilnehmer/in während der Veranstaltung nicht in Anspruch genommene Leistungen bedingen keinen Anspruch auf anteilige Rückerstattung.  Ohne vollständige Zahlung des Reisepreises besteht kein Anspruch auf Erbringung der Leistung. Alle angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Programmänderungen (z.B. wetterbedingt) begründen keine Ersatzforderungen.

§ 2 – Reiserücktritt

Ein Rücktritt durch die/den Teilnehmer/in muss immer schriftlich per Post oder Email erfolgen. Bei Rücktritt bis 45 Tage vor Seminarbeginn wird die geleistete Anzahlung unter Einbehaltung einer Bearbeitungs- oder Ummeldegebühr von 20,00 Euro in voller Höhe zurückerstattet. Es ist jederzeit möglich, eine Ersatzperson zu stellen, soweit sie die Vorraussetzungen für den Besuch des jeweiligen Seminars erfüllt.  Bei Rücktritt ab dem 44. bis zum 9. Tag ist die halbe Teilnehmergebühr fällig. Bei Rücktritt des Mieters vom 8. Tag bis zum Beginn des Seminars ist ebenso wie bei Nichterscheinen und Abbruch, die gesamte Teilnehmergebühr fällig, abzüglich der ersparten Aufwendungen, die pauschal mit 15% angesetzt werden. Im Falle, dass das Fasteninstitut Behm ein Seminar aus eigenem Verschulden absagen muss, werden die bereits geleisteten Zahlungen in voller Höhe zurückerstattet. Wir empfehlen Ihnen, eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen, da diese nicht im Preis enthalten ist. Falls Sie Ihre gebuchte Reise nicht antreten können, z.B. wegen Erkrankung, Unfall oder Arbeitslosigkeit – auch innerhalb der Familie – oder wenn Sie Ihren Reiseaufenthalt unerwartet abbrechen müssen, bekommen Sie durch die Versicherung mögliche finanzielle Verluste ersetzt.

§ 3 – Gesundheitliche Voraussetzungen für die Teilnahme an Fastenseminaren

Bei unseren Angeboten handelt es sich um „Fasten für Gesunde“. Die Seminare werden von ausgebildeten Fastenleitern geleitet, ohne ärztliche Betreuung.

Interessentinnen/en, die regelmäßig verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen (z.B. gegen Bluthochdruck, Diabetes, Gicht, Rheuma etc.), müssen dies bei der Buchung mitteilen und sind verpflichtet, ihre Teilnahme an einem unserer Fastenseminare vor Abschluss der Buchung mit ihrem behandelnden Arzt abzuklären. Weiterhin besteht Ausschluss von unseren Fastenseminaren für z. B. Schwangere, Süchtige, Adipöse, psychisch Erkrankte etc. Basenfasten: Die Einnahme von Medikamenten und Erkrankungen müssen bei der Buchung angegeben werden. Da es sich hierbei nicht um klassisches „Fasten“ handelt, ist die Teilnahme grundsätzlich möglich, muss aber im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.
Ist ein/e Teilnehmer/in den angegebenen körperlichen Anforderungen einer normal verlaufenden Veranstaltung nicht gewachsen, so liegt das in seiner Verantwortung. Auf Rücksichtnahme, die eine Beeinträchtigung des Verlaufs der Veranstaltung für Mitteilnehmer/innen bedeuten würde, besteht kein Anspruch. Die Teilnahme an der Veranstaltung geschieht auf eigene Gefahr. Eine Haftung für Schäden während einer Tagesaktivität (z.B. Wandern) besteht auch dann nicht, wenn der Veranstalter an derselben teilnimmt.

§ 4 – Haftungsausschluss

Jede/r Teilnehmer/in entscheidet selbst, in welcher Weise er/sie sich auf die angebotenen Prozesse in dem jeweiligen Seminar einlässt und ist für sich selbst verantwortlich. Für Schäden an Eigentum und Gesundheit haftet das Fastenkolleg-Flecken-Zechlin oder die/der austragende Fastenleiter/in nicht. Der/die Teilnehmer/in ist verpflichtet, sich an alle von der Kursleitung gegebenen Hinweise zu halten. Für An- und Abreise wird keine Haftung übernommen. Teilnehmer/innen, die sich wegen körperlicher oder psychischer Erkrankungen in ärztlicher Dauerbehandlung befinden, sollten den Rat Ihres Arztes bezüglich der Teilnahme einholen. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den Fasten-Seminaren um Wissensvemittlung und keine Therapie oder Behandlung handelt.

Der Veranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen, die durch Fremdleistungen entstehen oder die sich aus der Unterbringung eines Vertragspartners ergeben. Hierfür haftet der Fremdleister entsprechend seinen Geschäftsbedingungen. Gewährleistungsansprüche sind gegenüber dem Fremdleister geltend zu machen. Der Veranstalter haftet für die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Betreuung. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Veranstalter gegenüber der/dem Teilnehmer/in nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten (Kardinalpflichten). Im Übrigen ist die vorvertragliche, vertragliche und außervertragliche Haftung auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Die Haftungsbeschränkung gilt auch im Falle eines Verschuldens eines Erfüllungsgehilfen. Schadensersatzansprüche gegenüber der Kursleitung wegen unerlaubter Handlung sind bei Sachschäden und Personenschäden auf die Höhe des vorhersehbaren Schadens begrenzt, in jedem Falle aber auf die Höhe der Deckungssumme der Haftpflichtversicherung des Veranstalters in Höhe von 3 Mio. €. Schadenersatzansprüche bei Sachschäden
müssen innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Veranstaltung gegenüber dem Veranstalter geltend gemacht werden. Danach ist die Geltendmachung von Ansprüchen ausgeschlossen. Der Gewährleistungsanspruch der/s Teilnehmerin/s gegenüber der Kursleitung oder dem Fremdleister ist ausgeschlossen, wenn die/der Teilnehmer/in es schuldhaft unterlassen hat, den Sachschaden unverzüglich vor Ort anzuzeigen. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

§ 6 – Rechtswahl und Gerichtsstand

Es findet deutsches Recht Anwendung. Das Gericht am Sitz des Veranstalters ist ausschließ lich für Klagen der/des Teilnehmerin/s gegen den Veranstalter zuständig. Für Klagen des Veranstalters gegen Teilnehmer, die keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland haben, oder die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird der Sitz des Veranstalters als ausschließlicher Gerichtsstand vereinbart.

§ 7 – Salvatorische Klausel

Sollte der Vertrag oder eine Bestimmung davon unwirksam oder nichtig sein oder werden, oder enthält der Vertrag Lücken, so bleibt der Vertrag im Übrigen Wirksam. Ab Stelle der unwirksamen oder nichtigen Bestimmungen oder der Lücken tritt eine solche Bestimmung in Kraft, die den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und den wirtschaftlichen Interessen beider Seiten am nächsten kommen.

Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Online-Shop

Inhaltsverzeichnis

  1. Geltungsbereich
  2. Vertragsschluss
  3. Widerrufsrecht
  4. Vergütung
  5. Überlassung der Inhalte
  6. Einräumung von Nutzungsrechten
  7. Mängelhaftung
  8. Anwendbares Recht
  9. Alternative Streitbeilegung

1) Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) der Susanne Behm, handelnd unter „Kossätenhof der Familie Behm“ (nachfolgend „Lizenzgeber“), gelten für alle Verträge über die Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen Daten, die in digitaler Form hergestellt und bereitgestellt werden (digitale Inhalte), die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Lizenznehmer“) mit dem Lizenzgeber hinsichtlich der vom Lizenzgeber in seinem Online-Shop dargestellten digitalen Inhalte abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Lizenznehmers widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart.

1.2 Vertragsgegenstand ist die Überlassung der vom Lizenzgeber angebotenen digitalen Inhalte an den Lizenznehmer in elektronischer Form unter Einräumung bestimmter, in diesen AGB genauer geregelten Nutzungsrechte.

1.3 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

2) Vertragsschluss

2.1 Die im Online-Shop des Lizenzgebers veröffentlichten Inhalte stellen keine verbindlichen Angebote seitens des Lizenzgebers dar, sondern dienen zur Abgabe eines verbindlichen Angebots durch den Lizenznehmer.

2.2 Der Lizenznehmer kann das Angebot über das in den Online-Shop des Lizenzgebers integrierte Online-Bestellformular abgeben. Dabei gibt der Lizenznehmer, nachdem er die ausgewählten Inhalte in den virtuellen Warenkorb gelegt und den elektronischen Bestellprozess durchlaufen hat, durch Klicken des den Bestellvorgang abschließenden Buttons ein rechtlich verbindliches Vertragsangebot in Bezug auf die im Warenkorb enthaltenen Inhalte ab. Ferner kann der Lizenznehmer das Angebot auch per E-Mail gegenüber dem Lizenzgeber abgeben.

2.3 Der Lizenzgeber kann das Angebot des Lizenznehmers innerhalb von fünf Tagen annehmen,

  • indem er dem Lizenznehmer eine schriftliche Auftragsbestätigung oder eine Auftragsbestätigung in Textform (Fax oder E-Mail) übermittelt, wobei insoweit der Zugang der Auftragsbestätigung beim Lizenznehmer maßgeblich ist, oder
  • indem er dem Lizenznehmer die bestellten Inhalte überlässt, wobei insoweit der Zugang beim Lizenznehmer maßgeblich ist, oder
  • indem er den Lizenznehmer nach Abgabe von dessen Bestellung zur Zahlung auffordert.

Liegen mehrere der vorgenannten Alternativen vor, kommt der Vertrag in dem Zeitpunkt zustande, in dem eine der vorgenannten Alternativen zuerst eintritt. Nimmt der Lizenzgeber das Angebot des Lizenznehmers innerhalb vorgenannter Frist nicht an, so gilt dies als Ablehnung des Angebots mit der Folge, dass der Lizenznehmer nicht mehr an seine Willenserklärung gebunden ist.

2.4 Die Frist zur Annahme des Angebots beginnt am Tag nach der Absendung des Angebots durch den Lizenznehmern zu laufen und endet mit dem Ablauf des fünften Tages, welcher auf die Absendung des Angebots folgt.

2.5 Bei der Abgabe eines Angebots über das Online-Bestellformular des Lizenzgebers wird der Vertragstext vom Lizenzgeber gespeichert und dem Lizenznehmern nach Absendung seiner Bestellung nebst den vorliegenden AGB in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) zugeschickt

2.6 Vor verbindlicher Abgabe der Bestellung über das Online-Bestellformular kann der Lizenznehmer seine Eingaben laufend über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigieren. Darüber hinaus werden alle Eingaben vor der verbindlichen Abgabe der Bestellung noch einmal in einem Bestätigungsfenster angezeigt und können auch dort mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigiert werden.

2.7 Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung.

2.8 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden in der Regel per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Lizenzgeber versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Lizenzgeber oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten E-Mails zugestellt werden können.

3) Widerrufsrecht

Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Lizenzgebers.

4) Vergütung

4.1 Für die Rechtseinräumung an den jeweiligen Inhalten erhält der Lizenzgeber eine Pauschallizenzgebühr, deren Höhe sich aus der jeweiligen Artikelbeschreibung ergibt.

4.2 Die vom Lizenzgeber angegebenen Preise sind Gesamtpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer.

4.3 Dem Lizenznehmer stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die im Online-Shop des Lizenzgebers angegeben werden.

4.4 Bei Auswahl der Zahlungsart „PayPal“ erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg unter Geltung der PayPal-Nutzungsbedingungen, einsehbar unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/useragreement-full.

5) Überlassung der Inhalte

Die Überlassung der Inhalte erfolgt ausschließlich in elektronischer Form per E-Mail oder per Download von der Website des Lizenzgebers.

6) Einräumung von Nutzungsrechten

6.1 Der Lizenzgeber räumt dem Lizenznehmer an den überlassenen Inhalten das nicht ausschließliche örtlich und zeitlich unbeschränkte Recht ein, die überlassenen Inhalte ausschließlich zu privaten Zwecken zu nutzen.

6.2 Eine Weitergabe der Inhalte an Dritte oder die Erstellung von Kopien für Dritte außerhalb des Rahmens dieser AGB ist nicht gestattet, soweit nicht der Lizenzgeber einer Übertragung der vertragsgegenständlichen Lizenz an den Dritten zugestimmt hat.

6.3 Die Rechtseinräumung wird erst wirksam, wenn der Lizenznehmer die vertraglich geschuldete Vergütung vollständig geleistet hat. Der Lizenzgeber kann eine Benutzung der vertragsgegenständlichen Inhalte auch schon vor diesem Zeitpunkt vorläufig erlauben. Ein Übergang der Rechte findet durch eine solche vorläufige Erlaubnis nicht statt.

7) Mängelhaftung

Es gilt die gesetzliche Mängelhaftung.

8) Anwendbares Recht

Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.

9) Alternative Streitbeilegung

9.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: http://ec.europa.eu/consumers/odr

Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist.

9.2 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.

 

Vertreten durch die IT-Recht Kanzlei

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